Termin
Demo: Klimaschutz = Menschenschutz und nicht verhandelbar, ebensowenig die Lösung => ERNEUERBARE ENERGIEN!
Der ÖDP-Kreisverband unterstützt die Klimaschutzdemo von ts4f und freut sich, wenn sich möglichst viele daran beteiligen und für Klimaschutz und Energiewende auf die Straße gehen". Denn nur wenn wir viele sind werden uns die Regierenden auf Landes- und Bundesebene "ernst" nehmen.
Traunstein For Future
Start Demozug 16:30 Bahnhof Traunstein
Kundgebung 17:15 Stadtplatz Traunstein
Am 17. Oktober geht "Traunstein for Future" wieder auf die Straße, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Treffpunkt am Bahnhof um 16:30 Uhr, dann geht es zum Stadtplatz. Für Kundgebungen am Stadtplatz hat TSFF Redner und Rednerinnen von "Health for Future Rosenheim", BI Rechenzentrum Kronstorf, und weitere eingeladen (Redebeiträge siehe unten).
Klimaschutz = Menschenschutz und nicht verhandelbar.
Weil die Politik schläft brauchen wir die Energiewende von unten. Die Wissenschaft belegt klar, dass der Klimawandel menschengemacht ist und zeigt auf, was wir tun können, um ihn weit möglichst zu begrenzen. Wie lange wollen wir noch zuschauen wie Menschen auf Grund von Hitze sterben, Wassermangel herrscht und die Artenvielfalt weiter abnimmt.? Hitze und Trockenheit verschärfen Risiken für Katastrophen und führen zu schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt aber auch für die Wirtschaft. In diesem Jahr hat das Robert-Koch-Institut bis Anfang August bereits 12.500 Hitzetote errechnet. Das ist eine humanitäre Katastrophe. Es gibt vorzeitige Schlachtungen, weil nicht mehr genug Futter für alle Tiere da ist. Das Wasser reichte beispielsweise in Frankreich nicht aus, um alle Atomkraftwerke und Gaskraftwerke zu kühlen. Stillgelegte Kraftwerke stehen dann nicht mehr zur Abdeckung der Grundlast zur Verfügung, was ja ein Hauptargument für AKWs ist. Unabhängig von der ungelösten Endlagerung von Atommüll, machen Atomkraftwerke auch rein wirtschaftlich keinen Sinn. Es gibt schließlich fortschrittlichere und effektivere Techniken.
Was ist die Lösung? ERNEUERBARE ENERGIEN!
Klimatisierung in Gebäuden mit Hilfe von PV-Anlagen, Ventilatoren und Wärmepumpen. Hitzeschutzpläne erstellen und implementieren. Lokal Verantwortung übernehmen für die Begrünung unserer Städte, Schwammstädte errichten. Den Ausbau der Erneuerbaren Energien und vor allem regionaler Speicherkonzepte fördern. Wir müssen mit weiteren Hitzewellen und Dürren rechnen aber auch mit Starkregenereignissen. Unsere Städte und Landschaften müssen angepasst und umgebaut werden, um uns und unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu erhalten.
Jeder kann mitmachen! Jeder Stein, der einer begrünten Fläche weicht und Lebensraum für Tiere und Pflanzen bietet, zählt, jeder Baum, der gepflanzt oder erhalten wird und jede PV-Anlage auf Dächern und über Parkplätzen.
Rednerliste:
Die 2. Bürgermeisterin, Frau Burgi Mörtl-Körner, wird über Klimaschutz in Zusammenhang mit dem Ausbau der alternativen Energien sprechen, wie Windräder in Kammer und Energiesicherheit und Energieunabhängigkeit regional in Zeiten von Kriegen und Blockaden!
HealthForFuture Rosenheim liefert einen Redebeitrag zu den Auswirkungen von Hitze und Dürre auf die Gesundheit der Menschen.
Claudia Lahr vom BUND führt in die Auswirkungen des Klimawandels auf Flora & Fauna ein, die nicht nur für ganze Ökosysteme eine Katastrophe darstellen, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf den Menschen haben.
Harald Müllner von der Bürger:inneninitiative Kronstorf berichtet über das Projekt „Volo2“, das in Oberösterreich von Google geplante KI-Hyperscaler-Rechenzentrum der Superlative. Was dort vor unserer Haustür passiert ist leider kein Einzelfall und ruft zu Wachsamkeit auf.
Das Thema von Ana Aigner von Greenpeace ist der Schaden, den die Hitzewelle 2026 im Chiemgau angerichtet hat; insbesondere die drei Flächenbrände und Niedrigwasser in Bezug auf Umwelt und Wirtschaft - laut Greenpeace-Studie 36 -42 Milliarden Euro durch gesunkene Arbeitsleistung, Übersterblichkeit, Ernteausfälle.