ÖDP - Couchgespräch mit Schwerpunkt Bauen, Baumaterialien, Energieaufwand, Rohstoffknappheit ...

Couchgespräch in Ruhpolding

 Das ehemalige Cafe Meinrad bot den Rahmen für ein Gespräch mit der ÖDP-Landratskandidatin Dr. Ute Künkele in Ruhpolding.

In gemütlicher Runde begrüßte Hermann Hofstetter, Kreisvorsitzender der ÖDP, die Gäste.

Der Schutz der Ressourcen stand im Mittelpunkt der Diskussion, doch diesmal ging es nicht primär um die Artenvielfalt, auf die das ÖDP-Volksbegehren „Rettet die Bienen“ im vergangenen Jahr aufmerksam gemacht hatte, sondern um Kies und Sand, die für die zahlreichen Bauvorhaben im Landkreis notwendig sind. Scheinbar unerschöpflich, beginnen auch diese Materialien inzwischen rar – und damit teuer – zu werden. Der nachwachsende und leicht recycelbare Rohstoff Holz bietet hier die Alternative.

Hans Sondermeier wies in diesem Zusammenhang auf den geplanten Verbau der Grünflächen in Zell hin. Mehrgenerationenhäuser, kompakte Bauweise und genossenschaftliche Wohnformen, sind die Forderungen der ÖDP. „Zweitwohnungen, die die meiste Zeit des Jahres leer stehen, lösen das Wohnungsproblem sicher nicht!“ so Sondermeier.

Dr. Künkele, die sich an Schneeberge in Ruhpolding und Reit im Winkl erinnerte, sieht im Einsatz von Schneekanonen eine riesige Verschwendung von wertvollen Trinkwasserreserven und Energie.

Mehrere Besucher stellten Fragen zur Versorgung der Patienten in den kreiseigenen Kliniken und zeigten wenig Verständnis dafür, dass sie derzeit aus anderen Bundesländern geliefert wird. Regionale Produkte, vor Ort zubereitet, seien eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Was in Salzburg möglich ist, sollte auch im Kreis Traunstein möglich sein.

Teilnehmer von links nach rechts

Philipp Kulitza, Wigbert Dehler, Monika Kloiber, Hans Sondermeier, Dr. Ute Künkele, Carolin Gastager, Hermann Hofstetter

 

 


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